Alte Anlage

Diese Seiten dokumentieren meine erste Anlage die vom August 2002 bis Dezember 2005 aufgebaut war.

Wegen der Kündigung des Eisenbahnraumes musste ich die Anlage abbrechen.

Anlagenkonzept

Schema Berninalinie

Ich bin ein Betriebsmodellbahner. Priorität hat bei mir der realistische Fahrbetrieb nach dem Vorbild. Das heisst der Fahrplan wird übernommen und ins Modell umgesetzt. In zweiter Priorität kommt bei mir die Landschaft, ein notwendiger Rahmen um meinen Fahrbetrieb effektvoll umsetzen zu können.

Nachgebildet wird in Landschaft und Fahrbetrieb die Berninalinie und Teile des Stammnetz.

Der Anlagenraum ist 90 Quadratmeter gross (20 Meter lang, 4,5 Meter breit und 3,6 Meter hoch).

Es ist nicht mein Ziel, den vielen Platz den ich zur Verfügung habe, mit Gleisen kreuz und quer zu verbauen. Ich will einen Vorbildbetrieb machen. Das heisst Stationen dem Vorbild massstäblich nachbauen, realistische Streckenführung mit langen Fahrzeiten zwischen den Stationen, einen Fahrplanbetrieb nach dem 1:1 Grafischen Fahrplan der RhB. Die Lokführer fahren nach Dienstfahrplan und es wird mit Zugnummern und nicht mit Loknummern gefahren.

 

Berninalinie

Gleisplan Berninalinie

hier die erste Skizze meiner Anlageidee. Sie diente als Grundlage für den Bau.

Auf 45 Quadratmeter des Raumes stelle ich die Berninalinie dar in der heutigen Epoche.

Die Bahnhöfe und Station St.Moritz, Bernina Lagalb und Poschiavo sind Schattenbahnhöfe bzw. Ausweichstelle.

Die Stationen Pontresina, Surovas, Morteratsch, Ospizio Bernina und Alp Grüm werden landschaftlich ausgestaltete Teile der Anlage und dem Vorbild entsprechend nachgebaut. Die Fahrzeiten zwischen den Stationen werden mittels Schleifen verlängert um einen echten Fahrplanbetrieb fahren zu können.

 

Stammnetz

Die andere Hälfte des Raumes ist dem Stammnetz der RhB reserviert.

Um auch mein Stammnetz Rollmaterial fahren zu lassen, baue ich eine Anlage mit Thema Stammnetz (StN). Geplant ist keine vorbildliche Anlage sondern nach Motiven der RhB. Die Gleisanlagen der Bahnhöfe entsprechen realen Bahnhöfen der RhB, werden zum Teil aber abgeändert.

Geplant ist die Stammnetzlinie beginnend beim Bahnhof Pontresina (Übergabe-Bahnhof Berninalinie - Stammnetz) zu einem Durchgangsbahnhof und von dort zu einem Endbahnhof.

Hier endet die Stammnetzlinie. Zugleich ist dieser Endbahnhof auch Ausgangs- oder Endpunkt einer Nebenlinie (nach Vorbild Aroserlinie oder FO) die in einen Kopfbahnhof führt.

Auf diesem Teil der Anlage will ich einen Fahrplanbetrieb aufziehen. Auf den Geschmack dieses einmaligen "Bähnlens" hat mich der Besuch bei Daniel Felix gebracht. Hier ist man wie beim Vorbild ein Lokführer, der seinen Dienstfahrplan genau einhalten muss, mit allen Komplikationen und Schwierigkeiten die es dabei gibt.